Weihnachten mit Brille
Jim hat ein strubbeliges Fell, ein schiefes Ohr und ein triefendes, blindes Auge. Dem Schornsteinfeger dient er als Schornstein-Putzhund. Eines Tages, sie reinigen die Schornsteine des Museums, purzelt Jim dem Museumsdirektor durch den Kamin direkt vor die Füße. Damit nimmt Jims Leben eine bedeutende Wendung. Ausgiebig geschrubbt, wird er als Museumshund Vertrauter und vierbeiniger Bote des Museumsdirektors. So kommt es, dass Jim Queen Victoria die gerade erfundene erste gedruckte Weihnachtskarte vorbeibringen darf. Dort sieht er ein „Brill“ – ein Monokel – mit dessen Hilfe er endlich wieder seine geliebten Bücher lesen könnte! Und so lässt er das Monokel mitgehen. Kann das gut gehen? Es wäre keine richtige Weihnachtsgeschichte, wenn sie am Ende nicht im wahrsten Sinne „brillant“ ausgehen würde.
Eine vergnügliche (Vorlese -) Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Grüffelo-Illustrator Axel Scheffler hat sie dazu wunderbar illustriert.
Sabine Hunzinger